Sportsbusiness - mit ehemaligem Nike Chef Dirk Schülgen

Hallo liebe Freunde von Körperkonzept, Maurice hat zwei spannende Folgen mit Dirk Schülgen, sein ehemaliger Chef bei Nike, aufgenommen. Dirk hat bei EA Sports, bei Nike und bei Fond Of das Marketing geleitet bzw. war dort Geschäftsführer. In dieser Folge geht es speziell um Marketing und allem, was dazu gehört. Er spricht über Wertesysteme, wie man ein Marketing für einen Trainer oder Physiotherapeuten aufbaut oder auch wie man sich als junges Unternehmen vermarkten kann.

Wenn du diese und viele weitere spannende Themen nicht verpassen willst, dann höre jetzt den ersten Teil und abonniere das Körperkonzept Kollektiv, um auch den zweiten Teil mit Dirk nicht zu verpassen!


Maurice kennt Dirk aus seiner Praktikumszeit bei Nike im Marketing Bereich in Berlin. Dirk war damals der Leiter des Marketings von Nike im deutschsprachigen Raum und hat sich um alles gekümmert, wo am Ende das Nike Logo in der Öffentlichkeit zu sehen war.


Beruflicher Weg Dirk Schülgen


Dirk hat schon während seines Studiums in einer Unternehmensberatung für Telekommunikation und Mehrwertdienste (Internet) gearbeitet. Dessen Hauptkunde damals Telekom war. Dort konnte er viel über strategisches Marketing lernen und umsetzen. Während er dort gearbeitet hat, konnte er die Internationalisierung mitmachen und geholfen, ein Büro in Washington D.C. aufzubauen.

Anschließend war er bereit für etwas Neues und ist bei EA Sports eingestiegen und war dort für das Marketing mit Partnern zuständig. Der deutsche Sitz von EA war damals in Köln. Zu Beginn durfte er somit alle internationalen Partner betreuen und war auch für den Vertrieb der daraus entstandenen Kooperationen zuständig. Dazu zählten z.B. Lego, Starwars und Disney. Nach einiger Zeit war er dann Leiter aller deutschsprachigen Geschehnisse in diesem Bereich. Damals war EA Sports das größte Business und das größte Produkt war Fifa. Dadurch konnte er auch mit vielen Athleten zusammenarbeiten und auch von diesen sehr viel lernen.


In 2015 hat dann Nike angeklopft und suchte einen Marketingleiter. Dirk war sehr begeistert von diesem Angebot und stieg dann direkt als Senior Marketing/Brand Director ein. Das erste Jahr war dann ein super intensives Jahr mit der Champions League direkt in Berlin und vielen weiteren starken und auch großen Events. Insgesamt war Dirk 3-4 Jahre bei Nike und ist anschließend viel rumgereist und hat viele neue Kontakte geknüpft.


Danach hat er sich bewusst gegen die corporate Welt entschieden und ist in das Startup Fond Of gegangen, welches mittlerweile sieben Rucksack- und Sporttaschenmarken unter sich hat. Er war der erste externe Marketingleiter und hatte Bock, das Ganze auf ein neues Level heben zu können. Als Dirk dort anfing, waren es auch schon 160 Mitarbeiter und als er ging über 300. Fond Of ist somit zu einer starken Marke herangewachsen. Zu seinen Aufgaben zählten vor allem Marketing, Produkt und Vertrieb.

Zuerst war es aber natürlich eine große Umstellung von einer großen Marke wie Nike zu einem kleinen, dynamischen Startup zu wechseln. Nach einiger Zeit hat er aber auch dieses Unternehmen Ende letzten Jahres verlassen, um sich auf sich und seine Tätigkeit als Berater zu konzentrieren. Somit konnte er viel an sich und seiner eigenen Marke arbeitet und auch sein eigenes Wertesystem aufbauen.



Dirks Podcast: You drink - you learn.


Dirk hat mittlerweile auch einen eigenen Podcast gestartet. „You drink - you learn.“ In dem er regelmäßig tolle und spannende Gäste einlädt, um sich mit ihnen auch während Corona wie in einer

Bar mit einem Drink auszutauschen und zu lernen. Er ist der Überzeugung, dass Networking alle gemeinsam besser werden lässt.



Maurice Zeit bei Nike


In seiner Zeit bei Nike konnte Maurice sehr viel Neues und Hilfreiches lernen. Selbst als Praktikant konnte er bei Nike sehr viel umsetzen. Der Vorteil: Man hatte immer eine große Marke mit viel Budget hinter sich und konnte viele Ideen verwirklichen. Das Praktikum brachte ihm somit sehr viel Mehrwert für seinen weiteren Lebensweg. Auch für sein jetziges Unternehmen konnte er sehr viel mitnehmen.



Überleitung zum Sport- und Physiobereich


Beide finden es super wichtig sich ein eigenes Wertesystem aufzubauen und sich zu überlegen, welche Werte man vermitteln möchte.

Über diese Werte kann man dann seine eigene Marke aufbauen, mit klaren Vorstellungen definieren. Denn nicht nur die Leistung muss gut sein, sondern auch das Drumherum sollte stimmen, um auch genug und zufriedene Kunden zu bekommen. Wenn du selber nicht weißt, wer du bist, dann kann auch der Kunde nicht wissen, was er von dir hat oder bekommen kann.


Fragen, die man sich stellen sollte:

- Wer bist du als Person?

- An was glaubst du?

- Kannst du dich und deine Marke kurz erklären?

- Wer hat mich beruflich beeinflusst?

- Wo und von wem habe ich viel gelernt?


Man sollte sich selbst und seine Leistungen stark reflektieren und weiterentwickeln. Und vor allem dann nicht nur auf die positiven, sondern auch auf die negativen Erfahrungen eingehen.

Wenn man das dann alles weiß, kann man sich fragen, was einem jetzt noch fehlt und wo man vielleicht mal hinmöchte.

Zum Schluss kann man sich die wichtigsten Dinge dann noch einmal ganz konkret und kompakt aufschreiben und visualisieren.


Man kann auch mal andere Personen aus seinem Umfeld fragen, ob sie dich und deine Marke oder Unternehmen beschreiben können, um dann evtl. auch neue Gedanken aufgreifen zu können, auf die man selbst nicht gekommen wäre. Hierbei ist natürlich ehrliches Feedback das A&O.


Dirk zeigt sein Wertesheet dann auch neuen Unternehmen und Partnern, damit diese wissen, wie er tickt und was ihm wichtig ist, sodass sie dann erkennen können, was ihn als Person und Marke ausmacht.




Folge uns @koerperkonzept_podcast, um nichts mehr zu verpassen und höre/schaue bei den nächsten Folgen wieder rein. Alle Folgen sind auch auf unserem YouTube Kanal im Video Format zu finden.

Teile diesen Beitrag mit Freunden und Bekannten, die dieses Thema auch interessiert könnte.



3 views0 comments