Therapie & Performance - Intro mit Thomas und Jonas

In der aller ersten Folge Therapie & Performance mit Thomas und Jonas stellen sich die beiden und vor allem Jonas vor, besprechen, wie sie sich kennengelernt haben, ihren gemeinsamen akademischen Bildungsweg und gehen die Themen durch, die sie in den nächsten Wochen behandeln werden.

Wenn du diese und andere spannenden Themen rund um das Thema Physiotherapie nicht verpassen willst, dann lese jetzt diesen Beitrag zur neuen Folge!


Freunde und Kollegen


Thomas ist eine alt bekannte Stimme. Er hat vor 2 Jahren den Podcast mit Maurice gestartet und jetzt das Ganze in 3 verschiedene Podcasts, die unter dem Namen Körperkonzept Kollektiv laufen, umstrukturiert.

Jonas ist der Arbeitskollege von Thomas, beide arbeiten in Thomas Privatpraxis für Physiotherapie „Therapie und Training“ in Darmstadt. Da beide als Physiotherapeut tätig sind, sind sie das perfekte Duo für den Therapie & Performance Podcast. Die beiden kennen sich schon seit Mitte des Studiums, also ziemlich genau seit 10 Jahren. In dieser Folge arbeiten sie ihre gemeinsamen Wegkreuzungen auf und lassen ihre unterschiedlichen Lebenswege bis hin zur gemeinsamen Arbeit Revue passieren:



„Wir lassen es gerade das erste Mal gemeinsam Revue passieren!“ - Jonas

In der letzten Zeit haben sich beide stark weiterentwickelt. Sie wachsen an- und miteinander! Sie sind Kollegen und Freunde zugleich. Im Praxisalltag arbeitet man aber dennoch meistens aneinander vorbei. Deshalb ist es umso cooler, dass sie jetzt einen gemeinsamen Podcast machen, Zeit haben, richtig miteinander zu quatschen und sich noch einmal ganz anders kennenlernen.



Studium und Ausbildung zum Physiotherapeuten


Thomas war ursprünglich auf dem Weg, Profi Basketballspieler zu werden, hatte dann aber medizinische Probleme und mehrere OPs. Damals fand er die Physiotherapeuten schon sehr beeindruckend. Sie konnten nur mit ihren Händen Gutes tun, ohne Medikamente und Spritzen oder Ähnliches. Nach einem Gespräch mit einem guten Kumpel, der auch Physiotherapie machen wollte, fasste Thomas den Schluss, das Gleiche machen zu wollen. Jetzt ist er sehr froh, dieses Gespräch gehabt und den richtigen Weg gegangen zu sein.


Seine Ausbildung hat Thomas im Rehazentrum in Worms gemacht. Anschließend war er immer mal wieder bei den verschiedensten Therapeuten, um von ihnen zu lernen. Mentoren waren und sind für ihn sehr wichtig und wegweisend. Nach der Ausbildung hat Thomas noch als Physiotherapeut in einer normalen Praxis weitergearbeitet. Zurück in dem 20min Rhythmus, musste er feststellen, dass es nicht das ist, was er machen möchte. Dann hat er das Sportwissenschaftsstudium begonnen und nebenbei auch noch als Personaltrainer gearbeitet. Thomas war also Physiotherapeut und Personaltrainer in einem.


Jonas hat nach der Schule eine technische Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker begonnen und auch schnell gemerkt, dass er diesen Beruf nicht für immer ausüben möchte. Nachdem er diese Ausbildung dennoch sehr gut abgeschlossen hat, kam der Zivildienst. Als er in einer heilpädagogischen Einrichtung arbeitete, stellte Jonas fest, dass er sehr gut mit Menschen kann und auch arbeiten möchte. Deshalb dann auch das anschließende Sportstudium. Es ging ihm darum, etwas zu finden, dass ihm Spaß macht und eine Sinnhaftigkeit in seinem Beruf gibt.


Während dem Studium hat Thomas ihn mehr oder weniger auf den Weg zum Physiotherapeuten geleitet. Nebenbei arbeitete auch Jonas als Personaltrainer in einem kleinen Studio, bis er mit Thomas zusammen in einem PT Studio wechselte. Dort behandelte Thomas und Jonas übernahm oft das anschließende Training.

Nach dem Studium hat Thomas ihm dann ein Praktikum in München vermittelt. Er war beeindruckt von der Zusammenarbeit von Sportwissenschaftlern, Physiotherapeuten und Trainern. Angekommen an dem Punkt, wo er hinwollte. Bewegung, Sport und verletzten Menschen helfen.


„Es war keine Krankengymnastik, sondern moderne Physiotherapie!“

Anschließend ist Jonas nach Marburg gezogen, um dort in der Uniklinik seine Ausbildung zum Physiotherapeuten zu absolvieren. In der Zeit, als Jonas in Marburg war, haben sich die beiden dennoch nicht aus den Augen verloren.

Thomas hat sich zu der Zeit selbstständig gemacht. Angefangen Osteopathie zu studieren, eine eigene Praxis und einen eigenen Kundenstamm aufgebaut und eigene Seminare entwickelt und gehalten. Thomas war sich nicht sicher, ob Jonas zurückkommt und sie ihre Pläne verwirklichen können. Aber Jonas kam wieder und alle wurde immer konkreter. Heute arbeiten beide gemeinsam in Thomas Praxis.



Mentoren


Wie Thomas schon sagte, man braucht einen Mentor, von dem man lernen kann und der einen an die Hand nimmt. Für Jonas war Thomas genau dieser Mentor. Man lernt vielleicht 10% von dem, was man heute kann in der Ausbildung, den Rest nur durch Erfahrung und Praktika bei anderen, sehr guten Physiotherapeuten.

Eigentlich behandelt Jonas mittlerweile nach Thomas Philosophie. Aber auch er wurde durch andere Einflüsse und Wegbegleiter geprägt, sodass Jonas dieses Konzept wieder auf seine Art weiterentwickelt und anwendet.



Aktuelle Situation


Jetzt aber mal wieder zurück aus der Vergangenheit in die aktuelle Situation. Jonas und Thomas arbeiten gemeinsam in der Praxis in Darmstadt und betreuen hauptsächlich Fußballprofis aus den verschiedensten nationalen und internationalen Ligen. Natürlich aber auch andere Athleten und Patienten.

Die beiden arbeiten nicht nach Schema F. Natürlich hat man immer das klassische Behandlungsschema im Hinterkopf, aber gerade bei Schmerzpatienten wird darüber hinausgedacht.

„Ich liebe diese Dedektivarbeit!“ - Thomas

Schmerzpatienten sind die spannendsten Patienten, bei denen man auch mal eine Stunde Zeit braucht, um sich alles ganz genau anschauen zu können. Das ist die Königsdisziplin der Therapie. Wenn ein Patient mit Schmerzen kommt und man selbst das Problem finden und lösen kann.



Wo siehst du dich in 5 Jahren?


Jonas möchte sich weiter entwickeln und nicht das Gefühl haben, stehen zu bleiben. Natürlich würde er auch dann noch gerne mit Thomas zusammenarbeiten und sich genauso wohl fühlen wie jetzt auch. Denn dann gäbe es keinen Grund, sich selbstständig zu machen. Er hat hier alles, was er will und braucht.


Thomas unterstützt das Ganze und will ein Umfeld schaffen, in dem sich keiner mehr selbstständig machen will und muss. Dennoch will er lieber klein, aber fein bleiben und ist nicht auf ein riesen Therapiezentrum aus. „Wachsen, ohne zu wachsen.“ Zusätzlich möchte Thomas seine Philosophie und sein Konzept nach außen tragen und die Therapie in Deutschland größer machen. Der Plan ist es, dass auch Jonas ab 2022 eigene Seminare hält.


„Wir haben den tollsten Beruf der Welt. Wirklich. Ich liebe diesen Beruf und kann mir für mich persönlich nichts Schöneres vorstellen. Und diese Leidenschaft und diese Passion, die würde ich gerne nach außen tragen.“

Einen kleinen Traum hat Thomas trotzdem: einen Tag der Therapie einführen! An diesem Tag sollen dann alle Therapeuten kostenlos für charitative Zwecke behandeln.



Zukünftige Podcast Themen


In den nächsten Folgen erwarten dich viele spannende Gäste und alles rund um das Thema Physiotherapie. Jetzt kann auch mal viel intensiver und tiefgründiger auf das ein oder andere Thema eingegangen werden z.B. welche Tools die beiden verwenden und vor allem wann, wo und wie. Auch die Selbstständigkeit oder das Angestelltenverhältnis in der Physiotherapie wird bestimmt einmal thematisiert werden.

Jonas und Thomas wollen zeigen, wie Therapie im Alltag abläuft. Aber nicht nur die Erfolge, sondern auch die Misserfolge. Denn man muss sich auch mal eingestehen, dass man nicht jedem helfen kann. Und genau diese Misserfolge können einen großen Mehrwert für Physiotherapeuten bringen!



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